Waffenrechtsverschärfung 2024 & 2026: Was sich geändert hat
Seit 2024 wird die waffenrechtliche MPU deutlich häufiger angeordnet — und auch 2025/2026 gibt es weitere Neuerungen. Diese Seite hält Sie auf dem laufenden Stand.
Auf dieser Seite
Betrifft mich das wirklich?
Kurzer Selbstcheck
- Besitzen Sie einen Jagdschein, eine Waffenbesitzkarte oder einen Waffenschein?
- Wurde Ihnen mitgeteilt, dass ein psychologisches Gutachten wegen eines eher geringfügigen Vorfalls angefordert wird?
- Besitzen Sie eine Druckluftwaffe mit hoher Durchschlagskraft oder eine Schreckschuss-, Reizstoff- oder Signalwaffe?
- Sind Sie unsicher, welche der aktuellen Änderungen tatsächlich schon gelten und welche noch nicht?
Wenn Sie mindestens eine Frage mit Ja beantworten: Diese Seite gibt Ihnen einen aktuellen, sachlichen Überblick — ohne Panikmache, aber auch ohne etwas zu beschönigen.
Die Verschärfung 2024 im Überblick
Die Waffenrechtsverschärfung 2024 hat weitreichende Konsequenzen für alle legalen Waffenbesitzer in Deutschland. Im Kern führt die Gesetzesänderung zu einer häufigeren Anordnung der waffenrechtlichen MPU — bereits bei geringfügigeren Verstößen können nun Zweifel an der persönlichen Eignung entstehen. Die Schwelle für solche Zweifel wurde spürbar gesenkt, und die Beurteilungskriterien bei der Begutachtung wurden insgesamt strenger.
Wichtig zu wissen
Diese Entwicklung betrifft alle drei Zielgruppen gleichermaßen: Jäger, Sportschützen und reine Inhaber einer Waffenbesitzkarte. Eine gründliche, professionelle Vorbereitung auf eine mögliche waffenrechtliche MPU ist seither noch wichtiger geworden.
"Ich wusste gar nicht, dass sich schon wieder etwas geändert hat" höre ich inzwischen regelmäßig — die Rechtslage entwickelt sich hier tatsächlich schneller, als viele mitbekommen.
Vertrauliches Erstgespräch vereinbaren
Jetzt kostenlos & unverbindlich anfragenUpdate 2025/2026: Was ist neu?
Seit der großen Verschärfung 2024 hat sich beim Thema Waffenrecht weiter etwas getan. Wichtig ist, klar zwischen bereits geltendem Recht und nur geplanten Änderungen zu unterscheiden:
| Maßnahme | Status |
|---|---|
| Erlaubnispflicht für bestimmte Druckluftwaffen mit hoher Durchschlagskraft | seit 23.07.2025 in Kraft |
| Geplante Ausweitung der Erlaubnispflicht (Kleiner Waffenschein) auf Erwerb und Besitz von Schreckschuss-, Reizstoff- und Signalwaffen | noch nicht beschlossen |
| Klarstellungen zur Nutzung von Nachtsicht-/Wärmebildtechnik für jagdliche Zwecke | im Gesetzgebungsverfahren |
Bereits geltend: Druckluftwaffen
Seit dem 23. Juli 2025 sind bestimmte neuartige Druckluftwaffen mit besonders hoher Durchschlagskraft erlaubnispflichtig geworden — vorher waren viele davon frei erhältlich. Wer eine solche Waffe besitzt, sollte prüfen, ob eine nachträgliche Erlaubnispflicht greift.
Noch nicht beschlossen: Schreckschuss-, Reizstoff- und Signalwaffen
Diskutiert wird, ob künftig bereits für den bloßen Erwerb und Besitz solcher Waffen ein Kleiner Waffenschein nötig wird (bisher nur fürs Führen in der Öffentlichkeit). Das Gesetzgebungsverfahren läuft noch — hier ist Stand halten wichtiger als vorschnelles Handeln.
Für Jäger: Nachtsichttechnik
Parallel gibt es Bestrebungen, die Nutzung von Wärmebild- und Nachtsichtvorsätzen für die Jagd (insbesondere zur Schwarzwild-Bejagung) rechtlich klarer zu regeln.
Diese Seite wird aktuell gehalten
Da sich die Gesetzeslage im Waffenrecht derzeit dynamisch entwickelt, aktualisiere ich diesen Überblick regelmäßig. Bei konkreten Fragen zu Ihrer individuellen Situation empfehle ich zusätzlich eine anwaltliche Einschätzung.
So läuft Ihre Vorbereitung ab
| Schritt | Inhalt |
|---|---|
| 1. Erstgespräch | Ich analysiere Ihr Behördenschreiben, kläre Fristen und verschaffe mir einen ersten Überblick — vertraulich und unverbindlich. |
| 2. Fallanalyse | Wir erarbeiten, welche der aktuellen Regelungen in Ihrem konkreten Fall relevant sind. |
| 3. Individuelle Vorbereitung | In Einzelgesprächen entwickeln wir Ihre persönliche Strategie für das Gutachtergespräch. |
| 4. Begutachtungssimulation | Wir simulieren das reale Gespräch, damit Sie wissen, welche Fragen kommen. |
| 5. Begleitung bis zum Termin | Ich stehe Ihnen bis zur Begutachtung als Ansprechpartner zur Verfügung. |
Häufige Fragen
Gilt die Erlaubnispflicht für Schreckschusswaffen schon?
Nein, Stand meiner letzten Aktualisierung ist das noch nicht beschlossen. Aktuell braucht es einen Kleinen Waffenschein nur zum Führen in der Öffentlichkeit, nicht für den bloßen Besitz.
Betrifft mich die neue Druckluftwaffen-Regelung?
Das hängt von der konkreten Durchschlagskraft Ihrer Waffe ab. Im Zweifel lohnt sich eine Rückfrage bei Ihrer Waffenbehörde oder einem Fachanwalt.
Warum wird die waffenrechtliche MPU seit 2024 häufiger angeordnet?
Die Schwelle für Zweifel an der persönlichen Eignung wurde gesenkt — bereits geringfügigere Verstöße können seither eine Begutachtung nach sich ziehen.
Was kostet die Vorbereitung?
Das hängt vom Umfang Ihres individuellen Falls ab. Das Erstgespräch ist kostenlos und unverbindlich.
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Artikel: Waffenrechtsverschärfung 2024